Verehrte Besucher

Die ersten Tag des Jahres 2019 waren mit Üben und der Vorbereitung für eine ONE SHOT DAY RECORDING Session am 4.Januar in Baden-Baden voll ausgefüllt. „GRAND CRU GUITAR“ wird das neue Album tituliert und wird im März erscheinen. CHRISTIAN KUSSMANN, edler Ritter des Bassspiels und toller Freund und neu am Drumset KRISTOF KÖRNER, die Präzision in Raum & Zeit, nahmen mit mir bei JENS SCHWEMIN in edlester Soundqualität das neue Album auf. Die „RHAPSODY in BLUE“ bekam nach fünf Jahren ein Update, zudem Gismonti, Metheny und eigene Werke. Ergänzt wird das Album mit drei neuen Solostücken. Zudem gibt es noch einen Bonustake von 1985 – ein Livemitschnitt mit der damaligen COLOURS of SKY BAND. Hier gibt es schon mal ein Video zum reinschauen MM & THE RIB recording GRAND CRU GUITAR Zudem ein lachendes Foto am Ende des Tages.

MM & THE RIB recording GRAND CRU GUITAR

 

Das 22.Festival GITARRE PLUS  in Weisenheim ist am ersten Februarwochenende am Start – schöne Konzerte, einzigartige Atmosphäre, Karten gibt es über die Homepage. Zudem ist beim Schellverlag meine Suite Pictures of Mallorca erschienen – eine Komposition für Flöte und Gitarre. Aktuell auch die Seite des Third Stream Quartet um den Cellisten Gabriel Faur. Anbei EL PASSADO, den ich für die Combo als

Zugabenstück komponiert habe. Vielleicht sieht man sich ja bei diversen Konzerten in den kommenden Wochen.  Alles Gute und Danke fürs Lesen. MM

Reinhold Deinhardt, der umtriebige Guitarmaster Macher, lud mich zu einem „after time concert“ ein. AM kam auch noch überraschend hinzu und so musizierten das MduoM und nach uns Peter Sprague. Ein schöner Abend mit erlesenem Publikum im Pfarrheim in Rechenberg.

Peter Sprague

Im Musikverlag Schell erscheint dieser Tage das neue Trio Buch Sechs Stücke für drei Gitarren Es ist ab dem 22.11.2018 verfügbar. Das Konzert mit THE RIB am 27.10.2018 ist jetzt in Auszügen als Livemitschnitt zur Verfügung. Jens Schwemin nahm das Konzert in hervorragender Audioqualität auf. Erhältlich im Kulturhaus Mikado – allerdings in einer Auflage von 20 Exemplaren – minimieren ist der Zeitgeist.

 

 

Martin Müller und The RIB spielten im voll besetzten Kulturhaus MIKADO BNN 29.10.18

Bekennender Beatles-Fan

„Lady Madonna“ habe ihn zur Gitarre gebracht, erzählt Martin Müller dem Publikum im voll besetzten Kulturhaus Mikado. Komisch, dass gerade so ein klavierlastiger Song der Beatles jemanden zur Gitarre führte. Aber gut ist es trotzdem, denn aus Martin Müller ist ein famoser Gitarrist geworden. In der Jazzwelt kennt man ihn vor allem wegen seiner Interpretationen brasilianischer Musik auf der akustischen Gitarre, aber die Liebe zur Musik der vier Jungs aus Liverpool ist geblieben. Ein Album mit seiner Auffassung von Beatles-Songs hat er veröffentlicht und Beatles-Songs sind es auch, mit denen er und seine Band das dreiteilige Konzert eröffnen. Klar macht „Lady Madonna“ den Anfang, „Lucy In The Sky With Diamonds“ und „A Day In A Life“ folgen.
Martin Müller, das zeigt sich recht bald, ist ein behutsamer Gitarrist. Auftrumpfende Rasanz ist nicht seine Art und ohnehin eine Sache, die dem feinen Klang einer Gitarre kaum entspricht. Lieber formt er die Melodie deutlich aus und setzt sein Instrument als Erzeuger von reizvollen Harmonien ein. An seiner Seite spielt „The RIB“. Das sind Christian Kussmann am sechssaitigen E-Bass und Florian Alexandru-Zorn am Schlagzeug. Und diese beiden sind fabelhafte Musiker, die die Neigung Müllers zu ausgedehnten und raffiniert in sich bewegen Klangflächen auf ihre Weise unterstützen. Mit einem Bassspiel, welches das Instrument weit mehr als bloß zum Legen eines rhythmisches Fundaments gebraucht, nämlich zum melodischen und auch harmonischen Kontrapunkt zur Gitarre, und mit einem Schlagzeug, das mehr ist als ein Taktgeber, nämlich ein Maler am Klangbild der Musik.
Wie schön das klingen kann zeigte sich in einer Interpretation von George Gershwins „Rhapsody In Blue“. Das war nicht einfach ein bisschen Jazzen über das thematische Material, das war eine komplett auf dieses Trio hin arrangierte Fassung des ganzen Werks samt improvisatorischer Einschübe, die dem sinfonischen Jazzcharakter des originalen Arrangements eben auch mit lateinamerikanischen Klängen auf die Sprünge half.
Lateinamerikanische Musik, Kompositionen von beispielsweise Baden Powell oder Anibal Sardinha sowie eigene Stücke bestimmten den Rest des Abends. Hier zeigten die Musiker mehr von ihrer jazzigen Seite. Improvisatorisch wurden die Stücke bearbeitet und von Musiker zu Musiker weitergereicht – dem Publikum zur Freude, das sich mit langem Applaus bedankte. Jens Wehn

EGBERTO GISMONTI, der brasilianische Klangzauberer, gastierte im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses. Ein fast zweistündiges Konzert ohne Pause und eine „greatest hits“ Performance. Beeindruckende Rhythmik auf der 10-saitigen Gitarre und sein expressives Klavierspiel, voller polyrhytmischer Rafinesse, beeindruckte die Zuhörer indem fast ausverkauften Theater. Der Klang akustisch – dadurch wurde das Publikum zur hingebungsvollen Stille inspiriert. Ein großer Abend für die Bewunderer der Musik von EGBERTO GISMONTI. Egberto Gismonti – Schwetzinger Schloß  19. Oktober 2018

Das kleine Festival in der Weisenheimer Synagoge erlebte einen fulminaten Auftritt des TRIO TEGEVÉ am ersten Abend und mit einer CD Präsentation vom MduoM „JARDIM BRASILEIRO“ am zweiten Abend zwei herrliche Konzerte. Die Konzerte waren ausverkauft, was heute bei Gitarrenkonzerten, wenn sie nicht dem Eventcharakter entsprechen, nicht selbstverständlich ist. Alles weitere kann man unter MduoM hier nachlesen. Viel Spaß

MduoM lies sich von den herrlichen Spätsommertagen in der Durlacher Altstadt inspirieren und produzierte ein kleines Medley mit drei Kompositionen, die auf der CD JARDIM BRASILEIRO veröffentlicht wurden. Herrliche Atmosphäre, guter Espresso im TROVA Il TEMPO – finde den Groove – und besten fränkischen Riesling von den Gebrüdern LUCKERT in Sulzfeld am Main, gestalteten den Dreh entspannend. Viel Spaß beim Zuschauen.

Anfang August war ich mit dem Quartett (Bass,Drums,Klavier)um den Cellisten GABRIEL FAUR im Studio, um seine erste Cello-Jazzaufnahme als Produzent zu begleiten. Es wurden zwei Kompositionen von mir aufgenommen – der Tango EL PASADO und aus der GISMODINHA Suite der dritte Satz. Eine sehr schöne Recordingsession. Wenn das Video dazu fertig ist, dann gibt es noch einige Infos.                                                                                                                         Im August standen einige Solokonzerte an der Ostsee auf dem Programm. Die Atmosphäre in den Kirchen und Kulturhäusern war sehr beeindruckend und das Publikum extrem aufmerksam. Dadurch konnte ich eine hohe Spielkultur entwickeln und hatte viel Spaß bei den Konzerten. Ein Höhepunkte meiner Konzerttätigkeit in diesem Jahr fand Ende Juni bei den „Kulturtagen Dachsbach“ statt. Arnd Erbel, Bäcker mit Kultstatus, hatte zu diesem Anlass das „Rote Ross“, ein leerstehendes Restaurant bei ihm um die Ecke, wieder zu neuen  Leben erweckt und eine impressionistische, dichte Konzertumgebung gestaltet. Gert Krautbauer hat dieses einmalige Gebäude und das Konzert mit seinen beeindruckenden Fotos großartig ins Bild gesetzt.

Martin Mueller
Foto © Gert Krautbauer, www.krautbauer.net photocredit mandatory, Angabe des Fotografencredits immer erforderlich
Martin Mueller-Arnd Erbel
Foto © Gert Krautbauer, www.krautbauer.net photocredit mandatory, Angabe des Fotografencredits immer erforderlich

Der Gitarrenbaumeister Thomas Friedrich  überlies mir seine in den vergangenen Tagen fertiggestellte, neue Gitarre, um meine Komposition La despedida  für ein Video einzuspielen. Ein wunderbares Instrument, mit hervorragender klanglicher Tiefe und Wärme, excellent verarbeitet und mit feinster Mechanik ausgestattet. In ein paar Monaten erklingt bei entsprechender Behandlung ein zauberhaftes Instrument, dass jedem Gitarristen/In viel Spielfreude und Kreativität verleihen wird.

Viel Spaß MM

Am 21.6.2018 hatte ich mal wieder das Vergnügen ein Konzert mit Sergio & Odair Assad bei den Ochsenfurter Gitarrentagen zu erleben. Ein tolles Konzert in dem herrlichen Ambiente der alten Stiftskirche von Ochsenfurt. Die Brüder zeigten sich in großartiger Form, das Repertoire: Piazzolla,Gismonti, Assad, Baden Powell und Rodrigo. 90 Minuten ohne Pause, ein Erlebnis. Danach war noch der Besuch einer fränkischen Weinstube angesagt, bei dem es, wie zumeist mit Clemer Andreotti und den Beiden und Partnerinnen, sehr lebhaft brasilianisch zuging. In den Morgenstunden kam ich glückbeseelt wieder Hause an. Dank an Robin McBride, der dies Alles ermöglichte.