Das kleine Festival in der Weisenheimer Synagoge erlebte einen fulminaten Auftritt des TRIO TEGEVÉ am ersten Abend und mit einer CD Präsentation vom MduoM „JARDIM BRASILEIRO“ am zweiten Abend zwei herrliche Konzerte. Die Konzerte waren ausverkauft, was heute bei Gitarrenkonzerten, wenn sie nicht dem Eventcharakter entsprechen, nicht selbstverständlich ist. Alles weitere kann man unter MduoM hier nachlesen. Viel Spaß

MduoM lies sich von den herrlichen Spätsommertagen in der Durlacher Altstadt inspirieren und produzierte ein kleines Medley mit drei Kompositionen, die auf der CD JARDIM BRASILEIRO veröffentlicht wurden. Herrliche Atmosphäre, guter Espresso im TROVA Il TEMPO – finde den Groove – und besten fränkischen Riesling von den Gebrüdern LUCKERT in Sulzfeld am Main, gestalteten den Dreh entspannend. Viel Spaß beim Zuschauen.

Anfang August war ich mit dem Quartett (Bass,Drums,Klavier)um den Cellisten GABRIEL FAUR im Studio, um seine erste Cello-Jazzaufnahme als Produzent zu begleiten. Es wurden zwei Kompositionen von mir aufgenommen – der Tango EL PASADO und aus der GISMODINHA Suite der dritte Satz. Eine sehr schöne Recordingsession. Wenn das Video dazu fertig ist, dann gibt es noch einige Infos.                                                                                                                         Im August standen einige Solokonzerte an der Ostsee auf dem Programm. Die Atmosphäre in den Kirchen und Kulturhäusern war sehr beeindruckend und das Publikum extrem aufmerksam. Dadurch konnte ich eine hohe Spielkultur entwickeln und hatte viel Spaß bei den Konzerten. Ein Höhepunkte meiner Konzerttätigkeit in diesem Jahr fand Ende Juni bei den „Kulturtagen Dachsbach“ statt. Arnd Erbel, Bäcker mit Kultstatus, hatte zu diesem Anlass das „Rote Ross“, ein leerstehendes Restaurant bei ihm um die Ecke, wieder zu neuen  Leben erweckt und eine impressionistische, dichte Konzertumgebung gestaltet. Gert Krautbauer hat dieses einmalige Gebäude und das Konzert mit seinen beeindruckenden Fotos großartig ins Bild gesetzt.

Martin Mueller
Foto © Gert Krautbauer, www.krautbauer.net photocredit mandatory, Angabe des Fotografencredits immer erforderlich
Martin Mueller-Arnd Erbel
Foto © Gert Krautbauer, www.krautbauer.net photocredit mandatory, Angabe des Fotografencredits immer erforderlich

Der Gitarrenbaumeister Thomas Friedrich  überlies mir seine in den vergangenen Tagen fertiggestellte, neue Gitarre, um meine Komposition La despedida  für ein Video einzuspielen. Ein wunderbares Instrument, mit hervorragender klanglicher Tiefe und Wärme, excellent verarbeitet und mit feinster Mechanik ausgestattet. In ein paar Monaten erklingt bei entsprechender Behandlung ein zauberhaftes Instrument, dass jedem Gitarristen/In viel Spielfreude und Kreativität verleihen wird.

Viel Spaß MM

Am 21.6.2018 hatte ich mal wieder das Vergnügen ein Konzert mit Sergio & Odair Assad bei den Ochsenfurter Gitarrentagen zu erleben. Ein tolles Konzert in dem herrlichen Ambiente der alten Stiftskirche von Ochsenfurt. Die Brüder zeigten sich in großartiger Form, das Repertoire: Piazzolla,Gismonti, Assad, Baden Powell und Rodrigo. 90 Minuten ohne Pause, ein Erlebnis. Danach war noch der Besuch einer fränkischen Weinstube angesagt, bei dem es, wie zumeist mit Clemer Andreotti und den Beiden und Partnerinnen, sehr lebhaft brasilianisch zuging. In den Morgenstunden kam ich glückbeseelt wieder Hause an. Dank an Robin McBride, der dies Alles ermöglichte.

Das Magazin AKUSTIK GITARRE erwähnte in der neuesten Ausgabe (3-18) die CD „JARDIM BRASILEIRO“ lobend. H.Wittig bezeichnte die Aufnahme als „großen Wurf“. Die komplette Rezension unter MduoM. Das Konzert des TrioM am 21.3. im Bad. Staatstheater wurde in der lokalen Presse besprochen. Der Rezensent bezeichnete mit als „swingendes Gitarren Urgestein“. Vor 40 Jahren, im November 1978, habe ich meine erste LP aufgenommen. Die Bezeichnung kann in gewisser Weise schon zutreffen. Ich bin in der Vorbereitung für einige neue Kompositionen für das MduoM, sowie für meine nächste Solo CD. Die Zusammenarbeit mit dem Label Xolo endet zum 30.April 2018. In Zukunft werde ich meine Produkte bei Malin Music publizieren. Ich wünsche erfolgreiches „Eiersuchen“ und wenn es etwas zu berichten gibt, dann steht es hier. Das Foto zeigt den Abriß eines Wohnblocks in KA-Ettlingen, indem sich ein sanft gehobenes Restaurant befand. Die Grausamkeit des Alltags kann man u.a. mit Kulinarik bekämpfen.                      Gute Zeit MM

Alexander Schmitz, renommierte Stimme der Jazzgitarre lobte die CD JARDIM BRASILEIRO. In der im Jazzpodium im März erschienen Rezension schrieb er, nach einigen Kritikpunkten: Alles Meisterklasse. Die komplette Kritik unter MduoM. Die Uraufführung meiner „GISMODINHA Suite“ für Cello und Jazztrio am 6.3.2018 in Heilbronn wurde durch das virtuose Spiel des Cellisten Gabriel Faur und den beeindruckenden Improvisationen des Pianisten Daniel Prandl, sowie durch Florian Zorn am Drumset und Blake Thomson am Kontrabass zu einem mit viel Applaus bedachten Erfolg. Ich hoffe, es kommt noch zu weiteren Aufführungen – würde mich freuen.    Foto: Hans Georg Fischer

Einen interessanten Tag erlebte ich Ende Februar mit HARALD WITTIG, Journalist,Fotograf und ein umfassend gebildeter Gitarrenkenner und MARKUS BORN, Miteigentümer der „Kleinen Audiowelt“. Wir trafen uns zum Gespräch im Studio in Sandhausen und unterhielten uns anläßlich der Veröffentlichung von „JARDIM BRASILEIRO“ über Aufnahmetechniken, Klang und diverse Prozesse während einer Aufnahmesession. Abstrahlverhalten von Gitarren auf Mikrofone, verschieden Mikrofontypen etc. Ergänzt wurde das Gesamtbild durch die charmante Erscheinung von Lady LISA – diverse Songwriter inspirierte dieser Vorname zu zu herrlichen Lovesongs. Während einer kleinen „Summertime Session“ entstand dieses sehr gute Foto von HARALD WITTIG.

Am 6.März 2018 führt der excellente Cellist GABRIEL FAUR eine Komposition mit dem Titel GISMODINHA 1-3 für Cello, Klavier,Bass & Drums im Rahmen einer mit dem Titel Grenzgänge Konzertserie in Heilbronn auf. Ich bin sehr beglückt, dass er u.a. meine Komposition mit ins Programm genommen hat. Auf die Reaktion des Publikums bin ich sehr gespannt.

Eine weitere Premiere findet am 21.März 2018 unter dem Motto KAMMERKONZERT EXTRACROSS OVER IV im Bad. Staatstheater KARLSRUHE um 20.00 Uhr statt. Das TRIO M – Martin Nitschmann/Klarinette, Martin Drescher/Fagott, Martin Müller/Gitarre werden im Rahmen dieser Veranstaltungen einige neue Kompositionen aufführen. Ein klanglich und musikalisch spannendes Ereignis.

TRIO M

Die letzten Tage des Januars waren mit Konzerten ausgefüllt. Viel Spaß hatte ich zwei Abende mit THE RIBChristian KussmannBass und Kristof Körner am Drumset. Die Rothenburger Zeitung schrieb: „ein grenzüberschreitendes Klang-Netzwerk, das europäische, nord und südamerikanischer Melodik in harmonischen Einklang brachte und elegeant ungewohnte Hörräume zu erschließen vermochte und mit neuen Tonfarben überzog“. Die Pforzheimer Zeitung meinte:..“ und so erweist er den u.a. den Beatles die Ehre, indem er raffinierte Arrangements mit Respekt vor dem Original verbindet, immer mal wieder Jazz-,Swing-, Latin-Elemente und rockige Klänge einfließen lässt, ohne bei der Improvisationsfreude dem Trio Zügel an zulegen. Seine Version von „A day in the life“ kann, wie die Jeff-Beck Version, Kultstatus erreichen.“ Christian Kussmann     Kristof Körner    Martin Müller

Die CD-Präsentation JARDIM BRASILEIRO des MduoM am 27.1.im Kulturhaus MIKADO in Karlsruhe war ebenso ausverkauft und ein musikalisch stilvoller Abend mit einem aufmerksamen Publikum.

Georg Spindler im Mannheimer Morgen kommentiert die CD JARDIM BRASILEIRO des MduoM folgendermaßen:

Vibrierend vor Rhythmus

„Die Musik gleicht einem faszinierend tänzerisch anmutenden Spiel von Nähe und Distanz. Mal eng verflochten und dicht verzahnt, dann wieder kontrastreich gegeneinandergesetzt oder weiträumig voneinander losgelöst entspannen die beiden Virtuosen ihre Gitarrenlinien. Diese Musik brennt nur so vor Emotionen. Wunderbar.“ Die gesamte Rezension ist lesbar unter der Seite mduom

Das Festival GITARRE PLUS in Weisenheim am Berg brachte wieder zahlreiche musikalisch-gitarristische Höhepunkt, die man auf der Page des Festivals nachlesen kann. Das tradionelle Sonntagmorgen Mediationskonzert wird ja zumeist von mir selbst gestaltet und ich nutzte die Gelegenheit, um einige neue Solokompositionen aus dem Jahr 2017 zu präsentieren. Als Künstler immer wieder ein Privileg die herrliche Akustik der ehemaligen Synagoge zu genießen.