The RIB – The Rhapsody in blue

„Rhapsody in Blue”, die wohl mit populärste Klavierkomposition des 20. Jahrhunderts, von George Gershwin im Januar 1924 für zwei Klaviere komponiert und in ca. vier Wochen vollendet.
Ich war schon immer von dieser Komposition begeistert und fertigte eine Transkription der Klavier Solo Version für klassische Gitarre und Jazz Trio an.

Dieses Stück Gershwins ist die Basis des Projekts The RIB, bei dem ich mich mit Christian Kussmann und Florian Alexandru-Zorn auf den Weg durch das Werk Gershwins begebe.

Es gibt, wie in vielen Bereichen des Lebens, Momentaufnahmen, bei denen man selbst gerne dabei gewesen wäre. Eine dieser Situationen ist der Augenblick, an dem George Gershwin (1898-1937) erfahren hat, dass am 11. Februar 1924 in New York ein neues Klavierkonzert von ihm aufgeführt werden soll, obwohl er, es war der 4. Januar 1924, noch keine einzige Note komponiert hatte. Am 7. Januar 1924 begann er dann seine „American Rhapsody“ für zwei Klaviere – die, nach einer Idee von Ira Gershwin in „Rhapsody in blue“ umbenannt wurde. Ferde Grofé, der als Arrangeur in dieser Zeit bei Gershwin im Appartement wohnte, vollendete das Arrangement Anfang Februar. Die Uraufführung gestaltete Paul Witheman und sein Palais Royal Orchester. Gershwin spielte den Klavierpart selbst, der fast komplett improvisiert wurde, da die Klaviernoten nicht zu finden waren. „Wait for nods – warte, bis dir jemand zunickt“, sagte Ferde zu ihm. Auch der berühmte Anfang entstand nur durch Zufall….es war kein Glissando geplant – der stellvertretend Klarinettist spielte es in der Probe – Gershwin änderte es daraufhin. Die Orchesterfassung von heute entstand erst 1942 – also fünf Jahre nach Gershwins Tod. Gershwin ist zwar der Komponist der Klavierfassung, aber Ferde Grofé erhielt das Urheberrecht von Gershwin für die Orchesterfassung und diese machte ihn zu einem wohlhabenden Mann.

Der Tag, an dem die berühmteste Band der Welt – THE BEATLES  auseinander gingen, ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. In der deutschen Tagesschau war es das Topthema, es war so wichtig, daß man diese Information an die bedeutenste Stelle der Fernsehlandschaft platzierte. Für mich war es eine traurige Nachricht, denn ich war mit dieser Band groß geworden. Doch die Musikwelt drehte sich weiter und THE BEATLES sind immernoch präsent – auch aufgrund der Liveauftritte von Paul McCartney. Die Melodien sind unsterblich geworden und für die Menschen, die sich dafür interessieren – immer präsent. Mit “ THE RIB “ habe ich an einer Beatlesaufnahme gearbeitet und präsentiere mit One Day in my Life einige der schönsten Melodien in einem neuen gitarristischen Kontext.

TheRIB

 

„Martin Müller eröffnet eine ganz neue Sichtweise auf Gershwins „Rhapsody in blue“.“ Fränk.  Anzeiger

„Eine wirkliche faszinierende Aufnahme und ein gitarristisches Statement der ersten Klasse.“ Kurier – Karlsruhe

„So erlebten die  begeisterten Zuhörer eine 15-min. Tour durch die amerikanische Musikgeschichte, die Dank der instrumentalen Klasse der Musiker – allen voran das virtuose Gitarrespiel von MM – zu einem eindringlichen Hörerlebnis wurde.“ BNN Ettlingen

„Da passt alles. Arrangement, Zusammenspiel und die virtuosen, dabei völlig unangestrengt und cool rüberkommenden Soli des Bandleaders.“ Akustik Gitarre Feb/März 2015